Am 11. Oktober findet die diesjährige quer.kraft Jahrestagung mit dem umspannenden Thema „Integration und Innovation“ statt. Was ich als stellvertretender Vorstandsvorsitzender von quer.kraft – dem Innovationsverein e.V. mit diesem Thema verbinde und darunter verstehe, verrate ich Ihnen gerne im Folgenden:

Ich möchte den Begriff Integration aus Sicht des Innovationsmanagements betrachten. Demnach wird eine Erfindung im Sinne einer Invention dann zur Innovation, sobald sich diese erfolgreich am Markt etabliert hat. Genau diese so wichtige Durchsetzung am Markt hat viel mit Integration zu tun, und das in mehrfacher Hinsicht:

  1. Integration im Sinne von „sich einordnen“: Das neue Produkt muss sich in das Portfolio der anderen, bereits am Markt erhältlichen Produkte einfinden. Im besten Falle als Ergänzung, und nicht als interne Konkurrenz.
  2. Integration im Sinne von „lernen und weiterentwickeln“: Nur in seltenen Fällen bleibt die Innovation kontinuierlich dasselbe Produkt. Typischerweise muss es kontinuierlich weiter gedacht und optimiert werden.
  3. Integration im Sinne von “erneuern”: Auch wenn ein Produkt sich über längere Zeit erfolgreich etabliert, darf man nicht damit aufhören, sich immer wieder neu erfinden zu wollen.

Ich bin gespannt, wie unsere Keyspeaker und Sie diese Kombination auffassen und freue mich auf interessante Gespräche und Impulse –  diese Jahrestagung steht für mich unter dem Motto: Wie ein trockener Schwamm Neues aufsaugen!

Ihr Prof. Dr. Alexander Brem
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender quer.kraft – der Innovationsverein e. V.

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