Was für ein Tag! Am 12. Oktober war es so weit und wir durften 124 Teilnehmende aus 68 Unternehmen in der Jugendherberge Nürnberg und online zu unserer 2. hybriden quer.kraft Jahrestagung begrüßen. Die hybride Veranstaltung drehte sich rund um das Thema „MatchUp – Die Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Startups erfolgreich gestalten“.

Unser Programm

Los ging es dieses Jahr schon vor Start des offiziellen Programms auf der Bühne: Unsere Online Moderatoren Danir Bouchekir und Dr. Gunther Pabst empfingen im virtuellen Foyer die Online Teilnehmenden, mischten sich vor Ort unter das Volk und gaben eine kleine Room Tour durch den Eppeleinsaal. Das war eine der Neuerungen unserer hybriden Veranstaltung.

Unser Vorstandsvorsitzender Dr. Gunther Pabst war nicht nur online als Moderator unterwegs, sondern er eröffnete auch das Programm auf der Bühne und begrüßte die im Jahr 2021 neu hinzugekommen quer.kraft Mitglieder und stellte unser neues Format – das quer.café vor.

Wissenschaftliche Keynote: Corporate and startup collaborations, time for an upgrade?

Dr. Ferran Giones, stellv. Direktor am Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung der Universität Stuttgart, war dieses Jahr zu Gast als Keynote Speaker. In seinem Vortrag ging er zunächst darauf ein warum und wie Unternehmen und Startups zusammenarbeiten. Es ging aber auch darum, warum es des Öfteren vorkommt, dass solche Projekte scheitern. Schließlich zeigte Ferran, wie die Zusammenarbeit künftig verbessert werden könnte.

Der Norbert-Thom-Innovationspreis 2021

Auch dieses Jahr durfte die Vergabe des Norbert-Thom-Innovationspreises nicht fehlen. Unsere Glückwünsche gehen an:

  1. Platz: Christoph Kern – Masterarbeit bei der Firma Schaeffler zum Thema „Smart City Opportunity or Challenge for the Automotive Industry?“
  2. Platz: Alexandra Reinhart – Masterarbeit bei der Firma Brose zum Thema „Inter-organizational Innovation Networks: An Approach to stay competitive in a VUCA World? An Analysis of Application to the Brose Group“

Logo quer.camp

Unser quer.camp hatte wieder mal einiges zu bieten. Die Teilnehmenden konnten zwischen verschiedenen Workshops wählen, die vor Ort, online oder hybrid angeboten wurden. So haben wir verschiedene Formate in der hybriden Veranstaltung integriert. Themen waren dabei die effektive Zusammenarbeit mit Startups, deren Voraussetzung, Startup-Scouting und -Mentoring sowie die Anforderungen an das IP Management bei Startups.
Neben den Workshops gab es auf der Hauptbühne in beiden Sessionrunden einen hybriden Programmpunkt. Der Preisträger Christoph Kern präsentierte die Ergebnisse seiner Arbeit rund um Smart Cities und neu dabei war die Speakers-Corner. Hier gaben Andrea Heubach, Sabrina Faschko von Next47 und Jens Ehrler von Dehn SE + Co KG praktische Einblicke in die Zusammenarbeit mit Startups. Welche Projekte liefen gut in der Vergangenheit und warum sind andere gescheitert?

Neues aus quer.kraft II + Matchup On- & Offline-Teilnehmende

Was hat sich in den Arbeitskreisen geändert? Wer sind die neuen AK-Leiter und neue Themen bei quer.kraft? Auf was kann man sich dieses Jahr noch freuen (AK-Treffen, Best-Practice, quer.lesung, quer.talks). Darum ging es im zweiten Teil von „Neues aus quer.kraft“.

Durch die ganze hybride Veranstaltung hindurch war es uns besonders wichtig eine Verbindung zwischen den beiden Teilnehmergruppen (online & vor Ort) zu schaffen. Bildlich versuchten wir das mit einem Gruppenfoto festzuhalten, bei dem alle Teilnehmenden in Nürnberg auf die Bühne kamen, physische oder virtuell auf die Leinwand. Es gab außerdem eine gemeinsame Aktivität: 5 Minuten Meditation, um die Konzentration zu sammeln und so bei der anschließenden Podiumsdiskussion wieder aufmerksam lauschen zu können und natürlich auch kritische Fragen zu stellen.

Podiumsdiskussion: Kooperation mit Startups – Ein „Must-“ oder „Nice-to-have“?

In der Diskussionsrunde durften wir neben Dr. Ferran Giones auch Sonja Moosburger (Geschäftsführerin MediaMarktSaturn N3XT), Dr. Philipp Gneiting (Head of Open Innovation & Customer Insights bei Mercedes-Benz AG) und Josef Schütz (Co-Founder & CFO bei Grino Water Solutions) Willkommen heißen. In dieser Runde, moderiert von unserem stellvertretendem Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Alexander Brem, gab es weitere Einblicke in die Praxis: Wie gehen die Unternehmen die Zusammenarbeit mit Startups an, wie tragen Sie das in die eigene Organisation hinein, wie sehen die Teams dafür aus? Und auch aus Startups Perspektive gab es spannende Beiträge: Was macht eine gute Zusammenarbeit aus, was sind Erfolgsfaktoren und bisherige Erfahrungen? Die Podiumsteilnehmer standen auch im abschließenden Networking noch für weitere Fragen bereit.

Wrap Up

Als Tagesrückblick nutzten wir ein Mural Board, auf dem zu jedem Programmpunkt ein paar Insights und Bilder festgehalten wurden. Zudem konnten die Teilnehmenden schonmal mittels einer kurzen Umfrage über Mentimeter erstes Feedback geben: Was war der Programmhöhepunkt und welche Highlights hatte die Jahrestagung für die Teilnehmenden parat?

Unsere Konzeptanpassung für die hybride Veranstaltung

Auch dieses Jahr haben wir das Feedback aus 2021 aufgenommen und ein neues hybrides Konzept entwickelt, um beiden Teilnehmergruppen eine spannende hybride Veranstaltung bieten zu können. Das haben wir verändert:

  1. Ausbau der Online Moderation:
    Danir Bouchekir war dieses Jahr rund um die Uhr für unsere Online-Teilnehmenden da und hat diese aktiv in die Veranstaltung mit eingebunden. Zusammen mit Dr. Gunther Pabst hat er außerdem in den Pausen und am Ende den Networking Part gestaltet.
  2. Sichtbarkeit in beide Richtungen:
    Vor Ort hatten wir einen zusätzlichen Bildschirm, auf die Online-Teilnehmenden stets sichtbar waren. Auch andersherum hatten wir einen weiteren Stream integriert, der das Publikum im Eppeleinsaal von vorne filmte und streamte. So waren einerseits die Online-Teilnehmende vor Ort stets präsent und andererseits konnten die vor Ort-Teilnehmenden auch von vorne in  den Saal schauen.
  3. Integration verschiedener Workshop Formate
    Um beiden Teilnehmergruppen gerecht zu werden integrierten wir Workshops die ausschließlich vor Ort oder online stattfanden und kombinierten diese mit hybriden Angeboten.
  4. Zuschalten von Online-Teilnehmenden war unkompliziert möglich
    Alle Teilnehmenden konnten Ihre Fragen persönlich stellen. Auch aus dem Online Publikum konnten Teilnehmende ganz unkompliziert auf die Hauptbühne geschalten werden.
  5. Microsoft Teams Verbindung der Teilnehmergruppen
    Dieses Jahr setzten wir als Konferenztool auf Microsoft Teams. Alle Teilnehmenden (On- und Offline) wurden zu dem Team hinzugefügt. Online konnten die Teilnehmenden so selbstständig in die Workshopräume wechseln, alle hatten Zugriff auf die Teilnehmerliste und es gab auch über die beiden Teilnehmergruppen hinweg die Möglichkeit sich zu verabreden.

DANKE

Vielen Dank an alle, die auf der Bühne Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben und uns mit neuen Impulsen begeistert haben!
Und natürlich auch ein riesiges Dankeschön an das gesamte Orga-Team, von der Technik über unsere (Online-)Moderatoren bis hin zur Fotografie und auch an unsere Sponsoren für den Norbert-Thom-Innovationspreis!
Ohne eure Unterstützung ist solch ein Event nicht möglich!

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