Am 25. November 2020 hat unsere 2. virtuelle Best Practice bei unserem wissenschaftlichen Mitglied IPEK stattgefunden. Dieses Mal haben wir uns mit den Auswirkungen von COVID 19 insbesondere auf F&E Aktivitäten beschäftigt. Dabei hat das IPEK die Ergebnisse einer aktuellen Studie präsentiert, die zeigt, dass man mit einer Kombination aus agilen und standortverteilten Praktiken diesen besonderen Herausforderungen begegnen kann. Außerdem hat uns Holger Czuday von Bayern Innovativ Einblicke gegeben, wie sich die Pandemie speziell in der Automobilindustrie auswirkt. Hier erfahrt ihr genaueres zu der Veranstaltung.

Virtuelles Networking

Normalerweise stimmen wir uns bei einer Best Practice bei einem gemeinsamen Mittagessen zusammen auf den spannenden Tag ein. Bei virtuellen Treffen kommt das Networking oftmals zu kurz. Damit uns das nicht passiert, sind wir mit einer lockeren virtuellen Networking Runde gestartet. Es wurden immer 2-3 Teilnehmer zufällig auf Breakout Rooms verteilt, in denen man sich dann etwas näher kennenlernen konnte und auch direkt zum Thema Networking konnte. Dabei haben wir ein paar mögliche Themen vorgeschlagen, wie die Frage was sich außer Home Office durch die Pandemie geändert hat.

Forschung zu dem Umgang mit den Auswirkungen von COVID 19

Unser Gastgeber, das Institut für Produktentwicklung (IPEK) am Karlsruher Institut für Technologie, forscht in 10 verschiedenen Feldern, unter anderem im Bereich Antriebssysteme, Power-Tools und Leichtbau. Wer genaueres über das IPEK erfahren möchte, kann gerne die Vorstellung in unserem Blog nachlesen.

In diesem Jahr hat sich das IPEK vermehrt damit beschäftigt, wie sich die Pandemie auf die unterschiedlichen Unternehmensbereiche auswirkt. Fokus lag bei der aktuellen Studie insbesondere in dem Verständnis der Ursache-Wirkungs-Ketten der neuen Entwicklungen. Am Beispiel Home Office wurde dies in der Best Practice dann näher erklärt.

Damit Unternehmen innovativ bleiben können, hilft es Methoden für eine agile und standortverteilte Produktentwicklung einzuführen. Eine Methode, die dabei eingesetzt werden kann, ist SCRUM.
Bei der Veranstaltungen bekamen alle Teilnehmer einen knackigen, interaktiven Schnupperkurs in SCRUM. Dazu wurden die Teilnehmer in zwei Teams aufgeteilt. In Breakout Sessions hat jedes Team dieselbe Aufgabenstellung bearbeitet. Es ging darum auf einem Online Whiteboard eine Stadt zu zeichnen. Während des Workshops wurden alle Rollen eines SCRUM Teams vergeben, sodass jede Gruppe aus einen SCRUM Master, Product Owner und Development Team bestand. In nur 45 Minuten hat man so einen super Einblick in die Methode bekommen.

Transformation in der Automobilindustrie

Neben unserem Gastgeber IPEK war auch Bayern-Innovativ als Inputgeber mit vertreten. Holger Czuday hat uns einen Einblick gegeben, welche Trends gerade auf die Transformation der Automobilindustrie einwirken. Außerdem hat er gezeigt wie Corona in diesem Zusammenhang einzuordnen ist. Bayern Innovativ hat im Laufe des Jahres ein Umfrage bei bayerischen Unternehmen aus der Branche durchgeführt, um deren Einschätzung der Pandemie einzuholen. Aus der Studie wurde abgeleitet, wie die Unternehmen mit der Pandemie umgehen möchten und welche Unterstützung nötig sein wird.

Virtuelle Führungen

Zum Ende unserer Best Practice hat uns das IPEK noch zu zwei sehr spannenden virtuellen Führungen am Institut eingeladen. Als erstes führte Adrian Braumandl durch die Prüfstände. An diesen werden Validierungsprojekte im Bereich Automotive und Powertools durchgeführt. Dabei hat er verschiedene Aufbauten und Projekte aus dem Automotive Bereich erklärt und gezeigt.

Marc Etri führte abschließend durch das Extended Reality Labor. Er startete dabei mit Hintergrundinformationen zur Verbreitung und dem Einsatz der Technik. Außerdem zeigte er an einem Projektbeispiel wie die Arbeit in diesem Labor durchgeführt wird. Er schloss mit einer Führung durch das virtuell abgebildete Labor, um die Umgebung den Teilnehmer näher zu bringen.

 

Es freut mich insbesondere, dass dieses Mal auch am Ende die Möglichkeit zum Networking so zahlreich genutzt wurde. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei unserem Impulsgeber Holger und natürlich besonders bei unserem Gastgeber IPEK. Das hat mit einem ganzen Team an der Gestaltung der Best Practice gearbeitet und uns damit einen spannenden Tag ermöglicht.

Übrigens: alle quer.kraft-Mitglieder, die nicht dabei sein konnten, finden die Präsentationen und auch die Videomitschnitte im Forum.

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