DĂŒrfen wir vorstellen: Dr. Andreas Volek –  der Moderator fĂŒr die Podiumsdiskussion der Jahrestagung 2020! Wir haben Andreas ein paar Fragen rund um das Thema Foresight gestellt und diese fĂŒr euch zusammengetragen.

Ein Interview mit Dr. Andreas Volek

Andreas ist nicht nur Vorstandsmitglied bei quer.kraft, sondern auch Leiter fĂŒr Strategisches Innovationsmanagement bei der Diehl Stiftung & Co. KG. Zudem ist er Experte im Thema Foresight, weshalb wir uns freuen, dass er als Moderator bei der Jahrestagung 2020 dabei ist.

Wir haben ihm vorab schon mal ein Paar Fragen rund um Foresight und Innovationsmanagement gestellt:

Andreas, wo liegen deiner Meinung nach die Hauptschwierigkeiten in Bezug auf Strategie und Innovationsmanagement?

Es gibt keine „Schwierigkeiten“. Wichtig ist lediglich, dass Unternehmensstrategie und InnovationstĂ€tigkeit miteinander in Einklang stehen. Die Unternehmensstrategie gibt die Richtung fĂŒr die InnovationstĂ€tigkeit vor. Umgekehrt liefert das Innovationsmanagement, beispielsweise durch konsequentes Betreiben von „Foresight“, Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie. Es braucht deshalb Feedbackschleifen zwischen diesen Bereichen, die wir bei Diehl gut etabliert haben. Der langjĂ€hrige Erfahrungsaustausch bei quer.kraft war fĂŒr diese Entwicklung ĂŒbrigens ĂŒberaus hilfreich.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das Thema unserer Jahrestagung „Foresight“ nicht jedem etwas sagt. Was kann man darunter verstehen?

Angesichts des dynamischen Wettbewerbs in einer zunehmend komplexen Welt, gewinnt die Frage der lÀngerfristigen Ausrichtung der InnovationsaktivitÀten eines Unternehmens bei der Suche nach nachhaltigen ZukunftsmÀrkten immer mehr an Bedeutung.
Nicht nur bei großen, sondern vermehrt auch bei kleinen und mittelstĂ€ndischen Unternehmen, kommen deshalb Methoden der Zukunftsforschung wie Trendextrapolation, Szenarioentwicklung , Umfeldmonitoring und Roadmapping vermehrt zum Einsatz.
In den letzten Jahren wird in diesem Kontext der Begriff „Foresight“ immer hĂ€ufiger verwendet. „Foresight“ umfasst damit Methoden, die unterschiedlichste BeitrĂ€ge fĂŒr das Management von Innovation liefern. Sie reichen von der strategischen Orientierung, der FrĂŒherkennung, der Ideenfindung in frĂŒhen Phasen, bis hin zur Umsetzung von Ideen. Es geht um Zukunftsgestaltung jenseits kurzfristiger Planungshorizonte.

Wieso ist Foresight vor allem im Innovationsmanagement so wichtig?

In jedem Lehrbuch zum Innovationsmanagement beginnt der „Innovationstrichter“ mit der Umfeldanalyse. Besonders wichtig dabei sind Fragestellungen wie: Welche Anforderungen wird mein Kunde kĂŒnftig haben? Welche neuen MĂ€rkte werden in der Zukunft entstehen, die mein Unternehmen auf Basis der heute vorhandenen FĂ€higkeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit bedienen kann?
Ein wesentliches Element des Innovationsmanagements ist es, fĂŒr das Unternehmen die Weichen in Richtung Zukunft richtig zu stellen. Deshalb kommt „Foresight“ eine besondere Bedeutung zu.

Wir danken Andreas ganz herzlich fĂŒr das kurze Interview und freuen uns auf eine spannende Podiumsdiskussion an der quer.kraft Jahrestagung am 13. Oktober.

 

PS: Ihr habt hier weiterhin die Möglichkeit euch fĂŒr die kommende Jahrestagung anzumelden.

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