Unser neues Mitglied – Keller & Kalmbach GmbH & Co. KG
Bei quer.kraft gibt es einen Grund zur Freude, denn wir haben wieder ein neues Mitglied in unserem Innovationsnetzwerk – die Keller & Kalmbach GmbH & Co. KG!
Damit ihr unser neues Mitglied besser kennenlernen könnt, haben wir natürlich auch diesmal ein spannendes Willkommensinterview für euch vorbereitet – mit CEO Hans van der Velden.
Das Interview
Frage 1: Erzählt uns doch etwas über Keller & Kalmbach: Was macht euch als Unternehmen aus und wofür steht ihr heute als Familienunternehmen mit über 145 Jahren Geschichte?
Keller & Kalmbach ist auf den ersten Blick ein traditionsreiches Familienunternehmen – auf den zweiten ein ziemlich moderner Problemlöser für die Industrie.
Seit über 145 Jahren beschäftigen wir uns mit einer scheinbar unscheinbaren Frage: Wie kommen die richtigen Teile zur richtigen Zeit an den richtigen Ort?
Was uns ausmacht, ist die Verbindung aus Verlässlichkeit und Veränderungswillen. Wir sind kein Unternehmen, das nur Produkte liefert – wir gestalten aktiv Prozesse, die für unsere Kunden kritisch sind, aber oft im Hintergrund laufen.
Oder anders gesagt: Wenn bei unseren Kunden alles reibungslos läuft, haben wir unseren Job richtig gut gemacht.
Frage 2: Welche aktuellen Herausforderungen beschäftigen euch – insbesondere im Spannungsfeld von Digitalisierung, globalen Lieferketten, Nachhaltigkeit und steigenden Kundenanforderungen?
Die größte Herausforderung ist nicht Knappheit – sondern Unberechenbarkeit.
Lieferketten haben sich in den letzten Jahren von „planbar“ zu „dauerhaft unter Spannung“ entwickelt.
Für uns heißt das:
Versorgungssicherheit entsteht nicht mehr durch Bestände – sondern durch intelligente Steuerung.
Gleichzeitig erwarten Kunden heute eine Transparenz, die vor wenigen Jahren noch undenkbar war:
Echtzeit-Daten, saubere Forecasts, belastbare Aussagen.
Das bedeutet konkret:
Wir sind längst nicht mehr nur Logistiker – wir sind Daten- und Prozessmanager im operativen Betrieb unserer Kunden.
Frage 3: Keller & Kalmbach ist Experte für intelligentes C-Teile-Management. Welche Rolle spielen Innovationen und digitale Lösungen dabei, die Beschaffung und Versorgung von Industriekunden zukunftsfähig zu gestalten?
C-Teile sind logistisch gesehen der schwierigste Teil der Produktion:
viele Positionen, geringe Einzelwerte, hohe Prozesskosten.
Wer das manuell steuert, verliert Zeit, Geld und Nerven.
Unsere Antwort darauf ist radikale Automatisierung:
Bedarf entsteht – und wird idealerweise ohne menschliches Eingreifen gedeckt.
IoT, Sensorik und digitale Plattformen helfen uns dabei, genau diese Prozesse zu stabilisieren.
Das Ziel ist klar:
Keine ungeplanten Unterbrechungen mehr – und deutlich weniger operative Hektik.
Frage 4: Mit eurer IoT-Plattform „Logtopus“ und innovativen Kanban- und Logistiksystemen gestaltet ihr die Zukunft des C-Teile-Managements aktiv mit. Was macht euch dabei besonders erfolgreich und unterscheidet euch vom Wettbewerb?
Technologie ist ein wichtiger Baustein – aber nicht der entscheidende Unterschied.
Unsere IoT-Plattform Logtopus und unsere Kanban-Systeme sind starke Werkzeuge, aber der eigentliche Erfolgsfaktor liegt in der Kombination aus Technologie, Prozessverständnis und Nähe zum Kunden.
Wir hören sehr genau hin, bevor wir Lösungen bauen.
Und wir denken nicht in Produkten, sondern in Gesamtlösungen.
Das macht den Unterschied:
Unsere Systeme sind nicht nur innovativ, sondern auch praxistauglich – und genau das zählt im Alltag unserer Kunden.
Frage 5: Was hat euch dazu bewegt, Teil von quer.kraft zu werden, und welche Impulse erhofft ihr euch aus dem Austausch im Innovationsnetzwerk?
Wir glauben fest daran, dass Innovation selten im eigenen Silo entsteht.
Der Austausch mit anderen Unternehmen – gerade außerhalb der eigenen Branche – eröffnet neue Perspektiven, die man im eigenen Alltag oft übersieht.
quer.kraft bietet genau diesen Raum:
offen, inspirierend und mit einem klaren Blick nach vorne.
Wir freuen uns darauf, Impulse zu geben – und mindestens genauso darauf, neue mitzunehmen.
Frage 6: Zum Abschluss eine persönliche Frage: Was bedeutet Innovation für euch persönlich – und welche Bedeutung hat sie für die langfristige Zukunftsfähigkeit eines familiengeführten Unternehmens?
Innovation beginnt für mich dort, wo man operative Probleme wirklich ernst nimmt.
Nicht im Meeting, sondern in der Produktion, im Lager sowie bei unseren Kunden und Lieferanten vor Ort.
Wenn man einmal gesehen hat, was eine fehlende Versorgung oder ein stockender Materialfluss tatsächlich auslöst, ändert sich automatisch der Blick auf Innovation.
Dann geht es nicht mehr um Trends – sondern um Lösungen.
Und genau das ist für mich der Kern:
Innovation ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um reale Probleme besser zu lösen als gestern.
Wir bedanken uns herzlich bei Hans für das spannende Interview und heißen die Keller & Kalmbach GmbH & Co. KG nochmals ganz offiziell willkommen. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zeit!



Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!