insert effect GmbH – unser neues Mitglied!

Wir freuen uns sehr, euch ein neues Mitglied unseres Innovationsvereins vorstellen zu dürfen: die insert effect GmbH. Um euch unsere neue Unterstützung näherzubringen, haben wir wie gewohnt ein kurzes Interview mit unseren Ansprechpartnern Matthias Kolberg und Florian Susterac geführt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Das Interview

Frage 1: Erzählt uns doch etwas über insert effect: Was macht ihr als Unternehmen und was zeichnet euch besonders aus?

insert effect entwickelt digitale Produkte und Lösungen – von Websites und Shops über Apps bis hin zu Automatisierungen und KI-gestützten Workflows. Was uns besonders auszeichnet, ist unsere Kultur: Wir bleiben beweglich, lernen schnell und entscheiden uns ganz bewusst dafür, neue Technologien früh zu verstehen und praktisch nutzbar zu machen. Schon 2005 haben wir mobile Weblösungen umgesetzt – lange bevor Smartphones im Alltag angekommen sind. Dieses Pionierdenken und der Anspruch, vorne mitzugestalten, prägen uns bis heute.

Frage 2: Welche Herausforderungen beschäftigen euch aktuell – insbesondere im Spannungsfeld von Digitalisierung und Nachhaltigkeit?

Der schnellste Wandel passiert aktuell rund um KI: gefühlt wöchentlich entstehen neue Möglichkeiten, die Arbeitsweisen verändern. Das ist eine große Chance – auch für uns intern, weil wir schon lange konsequent auf Automatisierung setzen und dadurch Zeit für die wirklich wichtigen Themen gewinnen. Gleichzeitig bleibt Nachhaltigkeit für uns eine Leitplanke: Wir wollen KI so einsetzen, dass Nutzen, Aufwand und Ressourcenverbrauch in einem sinnvollen Verhältnis stehen – also so viel wie nötig, so effizient wie möglich. Diesen Spagat sauber hinzubekommen, ist aktuell eine der spannendsten Aufgaben.

Frage 3: Welche Rolle spielt Innovationsmanagement bei insert effect, um nachhaltige digitale Lösungen erfolgreich umzusetzen?

Wir nutzen bewährte Methoden – aber der wichtigste Hebel ist das Mindset im gesamten Team. Gute Ideen entstehen nicht nur in einzelnen Rollen, sondern überall: Entwickler:innen, UX-Teams und Projektteams sehen oft sehr früh Potenziale, die man sonst übersieht. Innovationsmanagement heißt für uns deshalb vor allem: Menschen befähigen, Ideen einzubringen, sie strukturiert zu prüfen und dann auch Verantwortung für Umsetzung und Wirkung zu übernehmen. So entstehen Lösungen, die nicht nur kurzfristig helfen, sondern uns und unsere Kund:innen langfristig stärken.

Frage 4: Insert effect versteht sich als „Gamechanger“ für nachhaltigen Erfolg. Was macht euer Unternehmen in diesem Bereich besonders erfolgreich?

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit in der IT mehr als „grüne“ Inhalte: Es geht auch um Software, die langlebig, wartbar, barrierearm und wirklich nutzbar ist – ohne dass Organisationen nach dem Go-live dauerhaft von uns abhängig bleiben. Deshalb starten wir nicht mit Features, sondern mit einem sauberen Problemverständnis, recherchieren im Sinne der Kund:innen und ergänzen deren Wünsche aktiv um bessere Lösungswege. Unser Anspruch ist, dass der Effizienzgewinn spürbar ist – nicht erst nach mehreren Ausbaustufen. Außerdem entwickeln wir viele Bausteine so, dass sie bei ähnlichen Problemstellungen wiederverwendbar sind – mit Augenmaß und immer loyal gegenüber bestehenden Kund:innen (insbesondere ohne direkte Konkurrenzsituationen zu bedienen).

Frage 5: Was hat euch dazu bewegt, Teil von quer.kraft zu werden, und was erhofft ihr euch vom Austausch im Netzwerk?

Uns motiviert vor allem der Austausch mit Menschen, die in ihren Organisationen wirklich etwas bewegen wollen. quer.kraft ist dabei besonders spannend, weil hier viele Innovationsrollen zusammenkommen – aber aus sehr unterschiedlichen Branchen. Genau diese Perspektivwechsel sind oft der Auslöser für neue Ideen. Als Team mit rund 30 Mitarbeitenden können wir nicht alles gleichzeitig sehen oder testen; umso wertvoller ist ein offenes Netzwerk, in dem man Erfahrungen, Learnings und auch Zweifel ehrlich teilen kann – ohne Verkaufsdruck. Wir freuen uns darauf, genauso aktiv Wissen einzubringen wie auch dazuzulernen.

Frage 6: Zum Abschluss noch eine persönliche Frage: Was bedeutet Innovation für euch persönlich – und wie relevant sind Innovationen aus eurer Sicht für nachhaltigen Unternehmenserfolg?

Innovation heißt für uns: neue Lösungen zu schaffen, die Organisationen (und uns selbst) befähigen, über den Status quo hinauszuwachsen – manchmal in kleinen, spürbaren Entlastungen, manchmal in echten Sprüngen. Und sie ist aus unserer Sicht heute relevanter denn je, weil wir als Deutschland und als EU in einem zunehmend intensiven Wettbewerb stehen – auch gegenüber starken Playern wie den USA und China. Dieser Druck betrifft am Ende nicht nur große Konzerne, sondern wirkt sich langfristig bis in den Mittelstand und sogar in kleine Betriebe vor Ort aus.
Wir haben in den letzten Jahren deutlich gesehen: Auf bisherigen Erfolgen auszuruhen reicht nicht, wenn sich Rahmenbedingungen und Wettbewerbsfähigkeit verschieben. Die logische Konsequenz ist, Innovationsfähigkeit aktiv aufzubauen – um unabhängiger zu werden, wieder schneller besser zu werden und Wertschöpfung in Europa zu halten oder sogar aufzubauen. Dafür braucht es nicht nur „die ganz Großen“, sondern genauso mutige kleine und mittelständische Unternehmen. Mehr Mut zur Innovation und mehr Lust aufs Gestalten statt aufs Verwalten – das ist unser Antrieb. Und genau deshalb freuen wir uns auf den Austausch bei quer.kraft: voneinander lernen, Erfahrungen teilen und gemeinsam bessere Wege finden.

 

In diesem Sinne heißen wir die insert effect GmbH herzlich bei uns im Verein willkommen und bedanken uns für das spannende Interview.

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